Katholischer Pflegeverband

Aktuelles

Domkapitular Msgr. Manfred Ertl starb an Christi Himmelfahrt (21.5.2020) völlig unerwartet im Alter von 68 Jahren. Im Rahmen eines Requiems hat das Bistum Passau am 26. Mai Abschied genommen. Manfred Ertl war zuletzt für die kategoriale Seelsorge, die Verbände verantwortlich.
Als Diözesanseelsorger hatte er den Burghausener Pflegetag mit begründet und lange Jahre begleitet.
Der Katholische Pflegeverband e.V., Landesgruppe Bayern, schließt ihn in seine Gebete mit ein. R.i.P.

Sehr geehrte Mitglieder des Kath. Pflegeverbands,

diese Wochen sind für alle Menschen eine enorme Herausforderung, ganz besonders für die Erkankten und deren Angehörige und diejenigen, die an vorderster Front um das Leben von infizierten Patientinnen und Patienten kämpfen. Es kommt zunehmend zu extrem schwierigen Situationen, gerade, wenn Menschen ihren sterbenden Angehörigen nicht besuchen oder sich von einem Verstorbenen nicht in rechter Weise verabschieden können. Das ist auch für Pflegende und andere Gesundheitsberufe eine große Belastung.

In einer kleinen Arbeitsgruppe haben wir kurze Gebets- und Segenstexte zusammengestellt, die den Beteiligten in solchen Situatione eine Hilfe sein möchten:

a) eine Handreichung für Pflegende u.a. Begleitende, um einen Sterbenden zu segnen oder einen Verstorbenen zu verabschieden, wenn kein Seelsorger zu erreichen ist.

b) eine Andacht für Angehörige, die sich nicht vor Ort von Ihrem Verstorbenen verabschieden oder nicht an der Beerdigung teilnehmen können.

Es wäre schön, wenn Sie in Ihrer Einrichtung oder dort, wo Sie es für sinnvoll halten, diese Handreichungen weitergeben könnten. Die pdf-Dateien sind so gestaltet dass der Drucker Ihnen ein kleines Heft in der richtigen Reihenfolge ausdruckt, wenn Sie im Druck-Menü auf "Broschüre" klicken.

In der Hoffnung, dass Sie diese Zeit so unbeschadet wie möglich überstehen und dass Sie genügend Kraft und Ausgleich für alle Herausforderungen finden, grüße ich Sie herzlich

Pfarrer Christoph Seidl

Handreichung Sterbesegen

Andacht für Angehörige

Deutsches Netzwerk für Qualitätsentwicklung
in der Pflege
(DNQP) an der Hochschule Osnabrück

 

Presse-Information

02.04.2020

 

 Aktualisierung der Expertenstandards zum pflegerischen Schmerzmanagement

Verlängerung der Konsultationsphase

Das Deutsche Netzwerk für Qualitätsentwicklung in der Pflege (DNQP) verlängert aufgrund der Coronavirus-Pandemie die Konsultationsphase zur Aktualisierung des Expertenstandards zum pflegerischen Schmerzmanagement bis zum 17. April 2020.

Interessierten Personen und Organisationen aus Pflegepraxis und -wissenschaft sowie anderen Gesundheitsberufen haben also weiterhin die Möglichkeit zur Stellungnahme und Kommentierung des aktualisierten Expertenstandards.

Der Entwurf des aktualisierten Expertenstandards zum pflegerischen Schmerzmanagement steht zusammen mit der Präambel, den Kommentierungen der Standardkriterien sowie der aktuellen Literaturstudie weiterhin auf der Homepage des DNQP (www.dnqp.de/konsultation) zum Download bereit.

Die eingegangenen Hinweise werden vom wissenschaftlichen Team des DNQP und den Mitgliedern der Expert*innenarbeitsgruppe ausgewertet und für die abschließende Bearbeitung des aktualisierten Expertenstandards berücksichtigt. Die Veröffentlichung ist für Mitte 2020 geplant.

Deutsches Netzwerk für Qualitätsentwicklung in der Pflege (DNQP)

an der Hochschule Osnabrück

Wissenschaftliche Leitung: Prof Dr. Dr. h. c. Andreas Büscher

Postfach 19 40, 49009 Osnabrück

E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Internet: http://www.dnqp.de

 Pressemeldung

PRESSEMELDUNG

Deutscher Pflegerat e.V. (DPR)

Bundesarbeitsgemeinschaft Pflege- und Hebammenwesen:

Berlin (19. März 2020, Nr. 8/2020)

Coronavirus. Die Berufsgruppe der Pflegenden und des Hebammenwesens stellt sich der Lage

Der Deutsche Pflegerat appelliert an die Menschen in Deutschland, die Pflegenden zu unterstützen

Der Präsident des Deutschen Pflegerats e.V. (DPR), Franz Wagner, zum Coronavirus:

„Der Deutsche Pflegerat dankt unseren Kolleginnen und Kollegen und unterstützt sie. Wir versprechen, dass wir uns für Sie und für die Belange der Profession einsetzen werden. Die Berufsgruppe der Pflegenden und des Hebammenwesens  steht für die Versorgung der Menschen auch in Krisen- und Katastrophenzeiten bereit. Dies ist angesichts einer grundsätzlich angespannten Lage im Beruf in allen Versorgungsbereichen eine Herausforderung. Doch jetzt gilt es, diese Krise gemeinsam zu meistern. Wir anerkennen die Anstrengungen von Regierungen und Behörden in Bund und Ländern.

Es gilt jetzt das richtige Maß für die Lösungen der bevorstehenden Aufgaben zu finden. Es gilt besonnen und situativ angemessen, Sonderregelungen wie z.B. Abweichungen bei Qualitätsanforderungen oder Schutzgesetzen zu ermöglichen. Ein Missbrauch solcher Ausnahmen muss ausgeschlossen werden. Und es kann sich dabei nur um befristete Ausnahmen handeln. Das gilt auch für den Bereich der Pflegeausbildung.

Bisher liegt der Fokus der Bewältigung des Virus mit Blick auf die Pflege stark im Krankenhausbereich. Aber auch in der Langzeitpflege und in der häuslichen Pflege, in der Existenzängste vorliegen, wenn sie keine Leistungen mehr erbringen können, gibt es Vorbereitungs- und Handlungsbedarf. Hier scheint vor allem die Beschaffung von Schutzmaterial das größte Problem zu sein. Doch ohne Schutzmaßnahmen ist eine sichere Versorgung unmöglich. Die Situation in den Pflegeheimen ist durch die sinnvollen Besuchsverbote für viele Bewohnerinnen und Bewohner gleichfalls schwierig  und bedeutet auch hier eine zusätzliche Belastung für die Mitarbeitenden. Vollumfängliche finanzielle Hilfen für die Einrichtungen in der Pflege und deren Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter müssen unbürokratisch bereitgestellt werden.

Kontraproduktiv wäre es, ausländische Pflegende ohne Anerkennung jetzt arbeiten zu lassen. Es gibt keine Veranlassung, berufsrechtliche Anforderungen, die dem Schutz der Menschen mit Pflegebedarf dienen, auszusetzen. Denn wer sollte diese Pflegenden anleiten? Wer soll sicherstellen, dass sie angemessen handeln können und sicher kommunizieren? Das wäre ein falsches Signal, das eher zu zusätzlichen Belastungen der Pflegenden führt.

Die Menschen, die in dieser Krisensituation an vorderster Front arbeiten - viele von ihnen sind Pflegende - und dabei oft die eigene Gesundheit riskieren, haben Anspruch auf die Anerkennung dieser Leistung, materiell und über Materielles hinaus. Gewährleistet werden muss, dass wenn nur ein Elternteil in der direkten Patientenversorgung arbeitet, der Anspruch auf Notbetreuung deren Kinder besteht.

Die Bewältigung der Corona-Krise wird uns vieles lehren. Wir erwarten, dass danach die richtigen Weichenstellungen erfolgen, um im Alltag eine bessere Gesundheitsversorgung und Pflege möglich zu machen und auch besser auf Krisen vorbereitet zu sein. Pflege ist ein systemrelevanter Beruf, dies wird spätestens jetzt allen deutlich. Er hat ein hohes Potenzial sowie tolle und kompetente Menschen. Sie können deutlich mehr Verantwortung übernehmen, nicht zuletzt im Öffentlichen Gesundheitsdienst.

Solidarität, Kompetenz, Zugewandtheit und Fürsorge zeichnen den Beruf aus – wir appellieren an die Menschen in Deutschland, die Pflegenden zu unterstützen. Wir bitten alle Bürgerinnen und Bürger auf sich und ihre Mitmenschen zu achten. Halten Sie sich an die Vorgaben zur Verzögerung der Ausbreitung des Virus. Beachten Sie die bekannten Hygieneregeln! Bleiben Sie sich im sicheren Abstand zugewandt. Sie schützen damit sich selbst, Ihre Familie und Freunde und alle Menschen um Sie herum.

Wir bitten Pflegefachpersonen, die derzeit nicht in der Patientenversorgung arbeiten, sich in der aktuellen Lage für die Versorgung zur Verfügung zu stellen. Das sollte auch entsprechend gewürdigt werden.

Es ist wichtig, besonnen zu handeln und sich nicht durch falsche Informationen verunsichern zu lassen. Vertrauenswürdige Informationen finden Sie u. a. auf der Website des Bundesgesundheitsministeriums www.bundesgesundheitsministerium.de, des Robert Koch-Instituts www.rki.de und den Websites einiger unserer Mitgliedsverbände."

Ansprechpartner:

Dr. h.c. Franz Wagner
Präsident des Deutschen Pflegerats
Deutscher Pflegerat e.V. (DPR)
Bundesarbeitsgemeinschaft Pflege- und Hebammenwesen
Alt-Moabit 91, 10559 Berlin
Telefon: (0 30) 398 77 303
Telefax: (0 30) 398 77 304
E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
Internet: www.deutscher-pflegerat.de

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